MEIN HOCHSENSIBLES KIND VERSTEHEN

Aurum Cordis Seminare

Ein Seminar für Eltern, Erzieher und all jene, die bereit sind, sich einer elementaren Weisheit zu erinnern und anzuvertrauen.

Viele Eltern hochsensibler Kinder kommen in die Familienberatung von Aurum Cordis mit der Bitte um Ideen und Maßnahmen, die ihnen und ihren Kindern das Leben mit der feinen Wahrnehmungsfähigkeit erleichtern. Erschöpft und verzweifelt fragen sie sich, warum gerade ihr Kind “anders” ist. Von gut gemeinten Ratschlägen haben sie jedoch genug: In unserer Wissens-Gesellschaft ist immer und überall jemand zur Stelle, der es buchstäblich besser wissen will. Großeltern würden in der Erziehung “alles ganz anders machen”, Freunde äußern Unverständnis, und Erzieher und Lehrer formulieren Sorgen und Bedenken. Zwischen den Zeilen stehen oft auch stille Vorwürfe im Raum. Häufig wird auch ganz konkret der Hinweis an die Eltern herangetragen, dass eine mögliche Therapiebedürftigkeit des Kindes besteht.

Es ist alles andere als leicht, mit solchen Aussagen konfrontiert zu werden. Mit Wut, Scham oder Unsicherheit zu reagieren, ist völlig verständlich. Natürlich machen sich die Eltern oft auch große Sorgen um ihr Kind: Wie wird es seinen weiteren Lebensweg meistern? Manchmal bleibt ihnen der Zugriff auf ihre innere Gewissheit, dass ihr Kind “richtig” und vor allem nicht “krank” ist, verwehrt und Zweifel kommen auf: Ist mein Kind vielleicht doch therapiebedürftig? Je mehr Menschen ihrem Kind eine “Verhaltensauffälligkeit” attestieren, desto stärker wird eine solche Vermutung. Die Unsicherheit wächst.

Lehrer, Erzieher oder andere fachliche Begleitung der Kinder sowie ihre Eltern stehen einander in solchen Situationen oft hilflos gegenüber. Insbesondere die Eltern fühlen sich meistens sehr einsam. Augenscheinlich “funktionieren” ihre Kinder nicht so wie die anderen. Der Blick des Begleiters in Schule und Kindergarten ist darin geübt, sich an den vermeintlichen Defiziten des Kindes zu orientieren. Es fehlt häufig die Offenheit, aber auch der Mut dafür, die Perspektive zu wechseln. Jeder hat eine andere Idee, was zu tun wäre – unter Umständen der Auslöser für einen hohen Aktivismus zu Lasten des Kindes!

Das Gegenteil könnte sich als richtig erweisen: alle Kinder mit besonderen Eigenheiten - ganz bestimmt aber die hochsensiblen Kinder - fordern zu einer Kultur des Nichtwissens heraus.
Dabei geht es um die Wiederbelebung einer non-verbalen Art des Kontaktes, den wir im Zuge unserer Sozialisierung verloren haben, der für eine wahrhaftige Begegnung mit hochsensiblen Kindern jedoch unersetzlich ist.
An diesen neuen Treffpunkten wird das Wesen des Kindes erfahrbar und die hinter seinen Auffälligkeiten liegenden Botschaften erschließen sich. In der Regel haben diese wenig mit dem Kind selbst, aber viel mit uns als Eltern und Begleiter zu tun.

Es ist der tiefe Liebesdienst der Kinder, keine andere Möglichkeit zuzulassen, als bedingungslos zu einem solchen Perspektivwechsel aufzufordern.

Einladung zum Perspektivwechsel

Was würde passieren, wenn wir es wagen könnten, den Blick auf uns selbst zurück zu richten?
Wenn wir annehmen könnten, dass diese Kinder in ihrer feinen Wahrnehmung mit größter Sicherheit durch ihr “Schwierigsein” jene Themen aktivieren, die in uns als Eltern und Begleiter unerlöst sind und nach Heilung rufen?

Wenn wir die Dringlichkeit begreifen könnten, ihre Botschaft einer non-verbalen Sprache zu verstehen, um diesen Akt ihrer Liebe voll und ganz erfassen zu können?

Welche Möglichkeiten würden sich ergeben, wenn sich ein als absolute Notwendigkeit darstellender Bedarf an äußeren Interventionen relativieren könnte? Und zwar über die Erkenntnis, dass wir als Eltern und Begleiter dieser Kinder zunächst einmal uns selbst ins Visier nehmen dürfen?

Respekt für das, was diese Kinder mitbringen

Für den Umgang mit diesen Kindern sind Konzepte wenig hilfreich. Vielmehr geht es um aktives Zuhören, Kreativität und absolute Ehrlichkeit - auch sich selbst gegenüber. Die “Erziehungsarbeit hochsensibler Kinder” braucht Achtsamkeit, Innehalten und ein Wachwerden für die leisen Töne. Selbst dann, wenn sie uns in ihrem Zorn und in ihrer Fassungslosigkeit über das, was sie in den Systemen, in denen sie leben, vorfinden, ratlos werden lassen.


Dieses Seminar

  • öffnet den Raum für die Kultur des Nichtwisssens! Andrea Wandel wird zum Mittler zwischen der immateriellen Welt der Kinder und der festgelegt geglaubten Realität der Erwachsenen, hinter derer auch sie Kind sind. Die Welt der Kinder haben wir nur augenscheinlich verloren!
  • lädt dazu ein, der eigenen Wahrnehmung zu lauschen, eigene Überzeugungen zu überprüfen, um der Welt mit den Augen und Ohren des Kindes begegnen zu können.
  • hilft, Zuhören und Kreativität entwickeln zu können, damit sich der Raum für die empfindende Begegnung mit dem Kind wieder öffnen kann.

Was werden Sie mitnehmen?

Ein Gefühl für neue Möglichkeiten im Umgang mit Ihrem Kind

Einen neuen Blick auf Ihr Kind

Eine gefestigte Position gegenüber Dritten

Eine verbesserte Fähigkeit zur Übersetzung der Verhaltensweisen Ihres Kindes

Eine Erinnerung für die Notwendigkeit von Innehalten und Lauschen als besondere Qualität in Ihrem Leben

Ein Bewusstsein für die Wichtigkeit ihrer eigenen non-verbalen Signale als Sprache Ihres Autonomen Nervensystems im Kontakt mit Ihrem Kind - aber auch anderen Menschen.

Was Sie gewinnen:

Bewusstsein für die eigene Kontaktqualität

Sicherheit im Umgang mit dem Kind

Reduktion des familiären Stresslevels

Besseres Verständnis für das Kind

DETAILS
Ort
Aurum Cordis
Seminarraum 1
Stader Straße 32
21614 Buxtehude

E-Mail: info@aurum-cordis.de

Leiter/in
Andrea Wandel
Offen für
Einzelperson, Familien
PREIS
Preis
295,00 €
Hinweis

inkl. MwSt.

Rabatte
Paar-Rabatt

Der Preis für diese Veranstaltung beträgt 472,00 € (inkl. MwSt.) pro Paar.
Als Paare gelten Ehepaare, Eltern und Partner einer Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Wohnsitz.


TERMINÜBERSICHT


Sa, 16.06.2018 - So, 17.06.2018
 
Leiter/in
Andrea Wandel
Ort
Buxtehude
Art
Aurum Cordis Seminare

Leitung: