ZIELE IM INTEGRALEN GESUNDHEITSCOACHING

Das Ziel im Gesundheitscoaching: eine Übereinstimmung zwischen Innen und Außen herzustellen

„Entweder darf ich hochsensibel sein, aber dann muss ich verhungern. Wenn ich nicht verhungern will, darf ich nicht hochsensibel sein.”

Hochsensible Menschen kommen oft mit dem Konflikt ins Coaching, dass ihre innere Wahrnehmung komplett getrennt ist von den Anforderungen im Außen. Daraus entsteht eine tiefe Zerrissenheit und Verzweiflung, weil sich die Empfindung einstellt, dass diese Welten nicht übereinander zu legen sind.

Dabei ist Sinnentleerung heutzutage ein kollektives Thema, an dem viele Menschen psychisch und seelisch und in der Folge auch immer häufiger körperlich erkranken. Neue Forschungen auf den Gebieten der Neurowissenschaften und der Psychoneuroimmunologie zeigen auch, dass das Erleben von Sinnhaftigkeit und Verbundenheit sich direkt und messbar auf den Status des Immunsystems auswirkt.

Klassisches Coaching versucht meist, das Agieren und „Funktionieren” in der Außenwelt zu optimieren. Im Aurum Cordis Gesundheitscoaching geht es darum, eine Übereinstimmung zwischen Innen und Außen herzustellen. Dadurch stellt die Art, wie der Coachee in der Außenwelt wirksam wird (z.B. durch seine Berufstätigkeit), nicht mehr nur notwendiges „Mittel zum Zweck” des Überlebens dar, sondern sie erfüllt ihn auch mit Sinn und trägt auf diese Weise zu einem größeren Kohärenzgefühl bei, welches sie wiederum positiv auf die physische, psychische und seelische Gesundheit auswirkt.

Das „Innen” mit dem „Außen” in Übereinstimmung zu bringen, bedeutet nicht notwendigerweise einen Jobwechsel oder einen dramatischen Wechsel der Lebensumstände. Vielmehr kann auch eine kleine Veränderung oder die Entwicklung einer veränderten inneren Haltung, ein „anderer Blick auf die Welt“, mehr Lebensglück und Gesundheit ermöglichen, obwohl der Klient z.B. in seinem Arbeitskontext bleibt. Mehr dazu erfahren Sie hier: Hochsensibilität und Beruf


Die Bedürfnispyramide nach Maslow im Kontext der Hochsensibilität

Abraham Maslow hat untersucht, was Menschen auszeichnet, die an der Verwirklichung ihrer höheren Bedürfnisse arbeiten. Worin liegt die größte Sehnsucht dieser Menschen?
Bei der Art von Selbstverwirklichung, die Maslow beschreibt, geht es nicht um Nabelschau, sondern um die Entwicklung sogenannter „Seelenqualitäten”.
Werden diese Menschen daran gehindert, ihre Seelenqualitäten zu entwickeln, können „Meta-Pathologien” auftreten. Der Begriff Meta-Pathologie stammt aus der Humanistischen Psychologie: Sie tritt auf, wenn ein Individuum nicht in der Lage ist, seine Meta-Bedürfnisse (höhere Bedürfnisse wie z.B. kognitive, ästhetische oder spirituelle Bedürfnisse) zu befriedigen und aus diesem Grund zutiefst frustriert wird.

Ein Blick auf die Aspekte der holistischen Wahrnehmungsfähigkeit hochsensibler Menschen zeigt, dass alle diese Qualitäten ihren Ausdruck im Bereich der Meta-Bedürfnisse nach Maslow finden. Je mehr Hochsensible in die Lage versetzt werden können, diese Meta-Bedüfnisse zu erfüllen, und zwar im Sinne ihrer eigenen Verwirklichung und zum Wohle der Gesellschaft, desto mehr Herzensqualität wird in unsere Gesellschaft gelangen – und in der Konsequenz mehr Gesundheit.


Die vier Ebenen von Gesundheit

Über die physische, emotionale und mentale Ebene drückt sich unsere Persönlichkeit aus, doch erst die spirituelle Ebene ermöglicht die Anbindung an „etwas Größeres”. Diese „Seelenebene” durchdringt alle anderen Ebenen, und sie stellt auch den Raum für eine Bewusstseinsentwicklung zur Verfügung (siehe auch Hochsensibilität und Bewusstsein). Ihre große Auswirkung auf Gesundheit ist mittlerweile auch wissenschaftlich erforscht. Bei Aurum Cordis betrachten wir die Erfahrung der spirituellen Ebene als stärksten Gesundheitsattraktor für hochsensible Menschen.

In unserem Coaching - Ansatz wird nicht nur den drei verschiedenen Persönlichkeitsebenen Raum gegeben, sondern auch und insbesondere die „Seelenebene” integriert. Für das Integrale Gesundheitscoaching nach Aurum Cordis ist sie der wichtigste Ausrichtungspunkt. In unserer Rolle als ganzheitlich orientierte Coaches sind uns die unterschiedlichen Ebenen von Realität und Wahrnehmung vertraut, und wir verstehen die Situation des Coachees als „Suchenden” und „Grenzgänger zwischen den Welten”. Auf dieser Reise begleiten wir ihn mit Respekt und Wertschätzung, fernab jeder Pathologie.

Autor: Sabrina Görlitz © 2017