Familientag: Leben mit hochsensiblen Kindern

Sa, 05.05.2018 um 10:00 - 18:00 Uhr

Ein Tag für Information, Austausch und Gespräch für Familien mit hochsensiblen Kindern unter der Leitung von Jutta Böttcher,
Fachfrau für Hochsensibilität

Leben mit hochsensiblen Kindern

Leben mit hochsensiblen Kindern bedeutet Herausforderung und Geschenk zugleich. Während das kleine Kind im behüteten Familienumfeld noch kaum Schwierigkeiten hat, sondern in seiner großen Wachheit und sprachlichen Ausdrucksfähigkeit Anlass zu Freude und Staunen ist, gestalten Übergänge sich oft schwierig.

Die große Wachheit entpuppt sich beim Eintritt in Krippe, Kindergarten und Schule als Indiz der Reizoffenheit dieser Kinder. Die Informationsflut eines frühen Lebens in einem Umfeld, das von familiärem Zeitdruck und vom täglichen Zusammensein mit vielen anderen Menschen geprägt ist, überfordert das junge System des Kindes. Noch fehlen dem Kind Strategien zur Entwicklung von Selbstregulationsfähigkeiten. Aus diesem Grund sind häufig Verhaltensauffälligkeiten und psychosomatische Beschwerden Ausdruck einer ständigen Überreizung.

Die Not des Hamsterrades

Damit beginnt der nur allzu bekannte Lauf im Hamsterrad. Die Eltern sind in Sorge um ihr Kind. Sie suchen die Ursache für Wutausbrüche, Verweigerung, Aggressivität, Bauchschmerzen, Weinen und viele andere Dinge häufig genug in eigenem elterlichen Versagen. Das hochsensible Kind, das in seinem typischen Perfektionsanspruch alles richtig machen möchte, spürt die Sorge der Eltern und empfindet sich zunehmend als Anlass für familiären Unfrieden und Disharmonie. Nicht selten sind frühe Trauer und ein vermindertes Selbstwertgefühl die Folge einer solchen Entwicklung. Die besorgten Eltern fühlen sich einmal mehr veranlasst, Ärzte und Therapeuten für ihr Kind zu suchen. Problemorientierung prägt fortan den Blick auf Kind und Familie, womit die Stressspirale sich immer weiter dreht.

In dieser Situation hat keiner mehr Gelegenheit, sich eigener Ressourcen zu erinnern oder neue Ressourcen aufzubauen. Die Eltern sind mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit im und beim Kind. Eine wirkliche Beziehung in einer klaren Abgrenzung vom Ich zum Du ist kaum noch möglich. Es kommt zu Schuldzuweisungen, Leid und Unzufriedenheit in der Familie. In dieser Not schwanken Eltern oft zwischen Selbstaufgabe und Selbstbezogenheit, weil sie einfach keinen Ausweg mehr sehen.

Der innere Treffpunkt zwischen Eltern und Kind droht verloren zu gehen und die familiären Beziehungen beginnen darunter zu leiden.

Information, Selbsterfahrung und Austausch

Wie hilfreich kann in einer solchen Situation ein Familientag zum Leben mit hochsensiblen Kindern bei Aurum Cordis sein?

  • Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wir öffnen Gesprächsraum, wo Erstarrung droht
  • Information und Einführung im Thema Hochsensibilität wecken ein Verständnis für die Auswirkungen feiner Wahrnehmung auf das körperliche, seelische und geistige System des Kindes
  • Wichtige Hinweise für den erzieherischen Umgang mit hochsensiblen Kindern
  • Einblick in die Art und Weise kindlicher Kommunikation helfen, das kindliche Verhalten besser zu verstehen
  • Vorstellung des Integralen Wahrnehmungsmodells zum besseren Verständnis hochsensibler Kommunikation
  • Suche des eigenen guten Raumes als Wiederverankerung in sich selbst
  • Auffinden eigener Ressourcen als wichtiges Instrument von Stressmanagement
  • Den “weichen Blick” auf das Kind üben
  • Den inneren Treffpunkt mit einem Gegenüber spüren

Ziel des Tages

  • Leichtere Kommunikation mit hochsensiblen Kindern
  • Wege zur Stress-Reduktion für Eltern und Kinder bewusst machen
  • Den “Problemblick” hinterfragen
  • Die eigene Wahrnehmung wieder ernst nehmen
  • Wege erkennen, um über Hochsensibilität sprechen zu können
  • Bewusstsein für die eigene und die Sensibilität des Kindes
  • Den Blick auf das Gesunde im Kind zu richten

Das kann Ihre Familiensituation verbessern

  • Sich gegenseitig wieder “gesehen” fühlen
  • Einhaltung von Grenzen in der Familie
  • Sicherheit im Umgang mit dem hochsensiblen Kind
  • Erleichterung im familiären Zusammensein
  • Gegenseitiger Respekt in der Familie
  • Vertrauen auf die Handlungskraft in der Familie
  • Starke Kinder, die ihren Weg finden
  • Gestärkte Eltern, die Familiensituationen besser handhaben können

Für wen ist dieses Seminar besonders geeignet?

  • Mütter, Väter und Großeltern hochsensibler Kinder
  • Für Menschen, die mit hochsensiblen Kindern arbeiten und ihr Wissen dazu vertiefen möchten

Haltung der Seminarleiterin

“Wir begegnen einander als Menschen jenseits jeder Rolle in einer von gegenseitigem Erkennen und Respekt geprägten Atmosphäre. Sie ist oft von der großen Erleichterung begleitet, dass nicht “falsch” wäre oder aussichtslos. So zeigt sich der jedem Menschen innewohnende heile Kern. Meine Aufgabe ist es, an diesen heilen Ursprung als unserer stärksten Ressource zu erinnern. Ich ermutige dazu, ihr in jeder Situation als verlässlichen inneren Navigator zu vertrauen und ihre Sprache auf der Ebene des physischen Körpers verstehen zu lernen.”


Für Familien mit hochsensiblen Kindern bieten wir auch Einzelberatungen an. Weitere Informationen finden Sie unter Angebote “Familienberatung”

DETAILS
Leiter/in
Jutta Böttcher
Datum
Sa, 05.05.2018
10:00 - 18:00 Uhr
Ort
Aurum Cordis Haus
Stader Straße 32
21614 Buxtehude
Art
Aurum Cordis Seminare
PREIS
Preis gesamte Veranstaltung
180,00 €
Hinweis

inkl. MwSt.

Rabatte
Sonderpreise

Für Studenten, Rentner, Schwerbehinderte und Menschen in Erwerbslosigkeit beträgt der Preis für diese Veranstaltung Euro 150,00 inkl. MwSt.: Wir bitten um Vorlage eines entsprechenden Nachweises.

Paar-Rabatt

Der Preis für diese Veranstaltung beträgt Euro 180,00 inkl. MwSt. pro Person, Euro 300,00 inkl. MwSt. pro Paar.
Als Paare gelten Ehepaare, Eltern und Partner einer Lebensgemeinschaft mit gemeinsamem Wohnsitz.


Leitung: