GEWINN AUS SENSITIVE LEADERSHIP

Der Erfolg von Sensitive Leadership basiert auf Information und Bewusstsein

Klar ist: Der Aufbau zukunfts- und erfolgsorientierter Unternehmensstrukturen erfordert einen Wandel vom rein linear-effizient-analytischen, hin zu sinnstiftend-integrativ-kreativem Handeln. Hochsensible Mitarbeiter und Führungskräfte sind prädestiniert dazu, diesen theoretischen Ansatz in die Praxis zu überführen. Aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten können sie z. B. Räume für Dialog und co-kreative Prozesse öffnen, in denen kollektives Wissen angestoßen wird. Auf diese Weise entwickelt sich eine neue Kultur der Zusammenarbeit.

„Sensitive Leadership”, wie wir dieses neue Führungsverständnis bei Aurum Cordis nennen, entsteht jedoch nicht durch einen Perspektivenwechsel auf die Hochsensibilität allein. Es ist zum einen das Ergebnis eines persönlichen Wachstums-und Bewusstseinsweges des Hochsensiblen, wie es z. B. innerhalb eines prozessorientierten Coachings erreicht werden kann. Auf diesem Weg lernen hochsensible Menschen, ihre vernetzte Wahrnehmung souverän einzusetzen und zielführend zu kommunizieren. Darüber hinaus kommen sie mit ihrer tiefsten Motivation und ihren Ressourcen in Kontakt und entwickeln eigene Strategien zur Stressreduzierung.

Andererseits erfordert es aber auch eine umfassende Information und die buchstäbliche Sensibilisierung von Unternehmern, Teamleitern und Personalentwicklern, damit sie ihre hochsensiblen Mitarbeiter zunächst identifizieren und anschließend dabei unterstützen können, ihre Talente, Potentiale und Ressourcen auszubauen und sowohl gesundheitsfördern als auch gewinnbringend einzusetzen.

Autor: Jutta Böttcher © 2017