GESUNDHEIT UND WACHSTUM

Im Coaching reduzieren sich Konflikte und darin gebundene Kräfte werden freigesetzt

Wir haben bei Aurum Cordis in unserer langjährigen Arbeit mit hochsensiblen Menschen, insbesondere mit Führungskräften, die Erfahrung gemacht, dass sich ein rein problemorientierter Ansatz in der Weiterentwicklung der Führungspersönlichkeit vor allem hemmend auswirkt, und ihr Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele in der Folge bestenfalls stagniert. Darüber hinaus werden Mitarbeiter, die gerade aufgrund ihrer Hochsensibilität zu Führungsaufgaben befähigt sein könnten, bei dieser Herangehensweise oftmals gar nicht erst identifiziert.

Ein problemorientierter Blick auf die Hochsensibilität verweilt auf der Symptomebene und somit auf der Oberfläche. Erfreulicherweise entdecken gerade aber immer mehr Unternehmen die Chance, einen Nutzen aus der bewussten Förderung der besonderen Talente, Fähigkeiten, und Kompetenzen ihrer Mitarbeiter zu ziehen, die aus deren Hochsensibilität resultieren. Elaine Aron, Pionierin auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Erforschung der Hochsensibilität, zeigt auf, dass bis zu 20 Prozent aller Menschen hochsensibel sind – unter diesem Aspekt scheint dieser Ansatz nicht nur konsequent, sondern vielmehr alternativlos.
Gelingt es nämlich, z. B. durch eine gezielte Beratung oder ein maßgeschneidertes Coaching, den „inneren Spirit” hochsensibler Menschen zu erfassen und in eine äußere wirksame Struktur zu übersetzen, reduzieren sich innere Konflikte und darin gebundene Kräfte werden freigesetzt: Diese neue Übereinstimmung mit sich selbst versetzt hochsensible Fach- und Führungskräfte in die Lage, über sich hinauszuwachsen und für ein gemeinsames Ziel ihr Bestes zu geben, ohne dabei ihre Gesundheit bzw. ihre Leistungsfähigkeit einzubüßen.

Autor: Jutta Böttcher © 2017