2012 und seine Kräfte

Das Jahr 2012 - Kräfte und Wirkungen

Welche Energien prägen und bestimmen das Jahr 2011? Was für Auswirkungen haben diese auf unser Dasein und auf die menschliche Entwicklung.

Anmeldung bitte telefonisch bei Nicole Rixgens-Gaß
in der Praxis Innere Arbeit

Tel. 04149 920720
Mo - Fr von 8 - 18 Uhr

Zur Person:
Nicole Rixgens-Gaß

Ich arbeite mit den inneren Mustern des Menschen. Mit meinem Schauen begleite ich den Einzelnen bei der Suche nach den Ursachen für seine Probleme. Durch die Selbsterkenntnis und das Annehmen des Erkannten wird das innere Gleichgewicht hergestellt. Der Mensch kommt zu sich und kann seine Kraft und Größe erfahren.
Ich biete Einzelarbeit und die Arbeit in verschiedenen Gruppen sowie Seminare an.

Jeder Mensch hat die Möglichkeit, sich in der Tiefe zu erkennen und zu erfahren. Und jeder kann wieder zu dem werden, der er wirklich ist.

Für Menschen, die auch in irgendeiner Form mit dem inneren Sehen arbeiten wollen, bieten wir eine Art Wahrnehmungstraining an. Diese Art der Arbeit beinhaltet immer die Eigenschau und Selbsterkenntnis.

Als Teil meiner Selbsterfahrung habe ich die Kraft der Edelsteine schätzen gelernt. Die Wesen, die durch die Steine wirken, geben uns große Hilfe beim Erkennen und Lösen von Verhaltensmustern.

When I was young…
Hiermit möchte ich einfach mal etwas über mein Leben schreiben. Durch meine Arbeit, die Gespräche, habe ich gemerkt, dass sich der eine oder andere dafür interessierte… wie das mit der Hellsichtigkeit und dem anderen, so vergessenen, Wahrnehmen bei mir losging.

Ich fang nun einfach mal an: Im Sommer 1969 bin ich in Bremen zur Welt gekommen und als Einzelkind wohl behütet aufgewachsen. Ich bin dann so durch all das gegangen, durch das man hier in Deutschland so geht, wenn man stark angepasst ist … und ich war es! Stark sein müssen, gut sein müssen usw. … so machte ich Leistungssport, Geräteturnen, Ballett,Tennis… und war auf dem besten Wege, ein guter, braver Mensch zu werden. Der Stolz meiner Eltern zu sein, war das unbewusste Ziel. Das Einzige, was nicht zu diesem Gesellschaftlichen passte, waren meine Bilder, die ich malte. Während der Schulzeit und bis hin zum Abitur habe ich viel gemalt, Ausstellungen gemacht und auch Bilder verkauft. Diese Bilder waren nicht so lieblich und unnatürlich wie der Rest meines damaligen Lebens. Sie hatten mit dieser Nicole, die ich damals war, nichts zu tun.

Na ja, auf jeden Fall wollte ich Kunsttherapie studieren, und für dieses Studium brauchte man damals zwei soziale Jahre, und man musste 23 Jahre sein. Mit anderen Worten: Ich hatte bis dahin noch viel Zeit. Das 1. Jahr absolvierte ich mehr schlecht als recht in einem Bremer Altenheim. Was mir damals als ungewöhnlich erschien, war das helle, goldfarbige Licht, was immer auftrat, wenn ein Mensch verstarb, und noch andere Geschehnisse, die jedoch schnell in der Schublade: “Das kann ja wohl nicht angehen” verschwanden. Ich habe nie mit jemandem darüber gesprochen, ich hatte Angst, für durchgeknallt zu gelten, und hielt den Mund … wie immer. Das 2. Jahr war in Israel, und danach war es mit der alten Nicole ganz vorbei. Ich verbrachte ein Jahr, 90/91, in einer anthroposophischen Dorfgemeinschaft, Kfar Rafael, in der Familien und behinderte Jugendliche und Erwachsene zusammen lebten und heute noch leben. Der Ort heißt Beer Sheba und liegt in der Wüste Negev. Dieses Jahr in Israel hätte mich wohl fast meinen Verstand gekostet, und auch die nächsten Jahre in Deutschland waren alles andere als witzig.

NicoleAls ich im Sommer 1990 in Israel ankam, hatte ich das Gefühl, alles zu kennen. Ich war zu Hause angekommen, zumindest fühlte ich mich damals so! Der erste Mensch, mit dem ich dann in Israel Kontakt hatte, war Yvonne. Sie holte mich damals vom Flughafen ab. Wir arbeiteten ein Jahr zusammen in Kfar Rafael. Yvonne, auch aus Deutschland kommend, hatte ich nie zuvor gesehen; jedoch fühlte ich, dass ich sie schon ewig kannte (aus vielen früheren Leben). Alles war nach kurzer Zeit so, wie es wohl schon immer zu sein schien. Eine uralte Bekanntschaft. Hiermit möchte ich mich bei Yvonne bedanken, sie war immer für mich da und hat auch in den Jahren , in denen es alles andere als einfach war, nie mein Tun verurteilt oder meine Wahrnehmungen belächelt.

Als ich an den freien Tagen mit den Bus durch Israel fuhr, sah ich alles in einer anderen Zeit. Ich sah Blut und viele tote Menschen und andere Wesenskräfte an vielen Olivenbäumen… an anderen Stellen war sehr helles Licht… ich fühlte die Christuskraft… ich erkannte Orte, an denen ich vorher nie gewesen war… es war wie in einem Film, der nicht aufhörte zu laufen. Manchmal saß ich stundenlang auf irgendwelchen Gemäuern alter Städte, und mein 3. Auge spielte verrückt. Alte Geschehnisse liefen ab, Hieroglyphen rasten durch meinen Kopf, und ich verstand überhaupt nichts mehr. Wenn ich nach so einem freien Tag mit dem Bus in das Dorf zurückfuhr, sahen auch die Fahrgäste ganz komisch aus. Ihre Gesichter veränderten sich in Sekunden, aus einem alten Frauengesicht wurde eine ganz junge Frau , dann wieder ein Mann, manchmal waren auch Tiere in ihnen zu sehen und ich weiß nicht was. … ich habe in diesen Momenten immer nur gebetet und gehofft, dass es aufhört. Es hörte nicht auf. In dieser Zeit sprach ich mit niemandem darüber.

Nicole Rixgens-GaßDann kam der Golfkrieg und ich blieb. Ich kann wirklich nicht sagen, dass ich in dieser Zeit gelitten habe. Wir saßen im Bunker, hatten unsere Gasmasken dabei und betreuten die Behinderten. Ich hatte keine Angst und auch gar kein Zeitgefühl mehr, ich hatte mich selbst sowieso nicht mehr auf dem Zettel. Mein durchgestaltetes Leben war im Eimer – jegliche Ordnung war ruiniert. Meine Seele freute sich über die Befreiung von der Illusion, und Nicole war am Ende. Auch heute sage ich immer noch zu mir, die Nicole muß das nicht begreifen, ich bin viel mehr, als Nicole begreifen kann. Ich bin kein Mensch, ich bin eine liebevolle und lichtvolle Seele.

Mit einem Mal hatte ich ganz viel verstanden, wie Blitze zogen Kräfte durch mich durch. Na ja, von nun ab an, hatte jeder Mensch ein Ei über dem Kopf und bestimmte Kräfte um sich herum. Ich habe es mit Humor gesehen, eine Nase hat ja auch jeder im Gesicht – warum nicht ein Ei über seinem Kopf. Nun spaße ich hier herum, mir ging es damals einmalig und beschissen zugleich. Im August 1991 kam ich nach Deutschland zurück. Mit zarten 21 Jahren und der Idee, allen Bekannnten zu erzählen, was ich wirklich wahrgenommen hatte, kam ich in Bremen an. 80% meiner Freunde dachten nun, dass ich völlig durchgeknallt sei, 20% glaubten, ich bräuchte noch ein paar Wochen, und dann sei ich wohl wieder die alte Nicole. Denkste! Nichts von dieser Wahrnehmung ging fort, eher das Gegenteil!

Okay, dachte ich, zwei Jahre bis zum Studium habe ich noch. Ich flieg jetzt einfach nach Indien und werde mir da einen Guru suchen, der mir dann alles erklärt … und ich mache dann mit der alten Nicole weiter und schalte auf doof. Ich will das mit dem Lebenslauf nun auch nicht übertreiben. In Kürze …ich kam nie in Indien an. Ohnmächtige orientierungslose Jahre folgten … habe ein Jahr im Bus gelebt, erfahren, wie es ist, kein Zuhause mehr zu finden. Auf Märkten habe ich dann Edelsteine verkauft und dabei die Güte, Heilkraft und Größe dieser Wesen erfahren. Außerdem lernte ich Demütigungen, das Ausgelachtwerden, die Panik, die Angst und vieles mehr in dieser Zeit kennen. Alle diese Erfahrungen möchte ich nicht missen, nur wiederholen möchte ich sie auch nicht.

Erkläre mal jemanden, der nicht riechen kann, dass es hier stinkt. Ich habe niemandem mehr etwas erklärt. Wenn jemand mich etwas gefragt hat, und ich konnte antworten, dann habe ich es gerne getan; aber auch nur, wenn das Herz desjenigen gefragt hat. Die Phase der Faszination war vorbei. Das Kunsttherapiestudium habe ich nie angefangen, aber ich habe studiert in mir, an mir und habe angefangen, mich zu merken. Heiko, meinen Mann, lernte ich in diesen Jahren der Ernüchterung kennen. Auch Heiko nahm viele Kräfte und Energien wahr, wir tauschten uns aus, halfen und helfen uns gegenseitig beim Wachsen in das eigene Vertrauen. Aus dieser Geschichte entstand eine Art der Zusammenarbeit.

Ich behaupte nicht, dass meine Art zu sehen, die einzige Wahrheit ist. Jeder hat seine Wahrnehmung und seine Wahrheit. Es ist immmer gut, wenn jeder anfängt, seiner Wahrnehmung zu vertrauen.

Soviel zu mir…


Datum
22.02.2012
Uhrzeit
Von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Ort
Aurum Cordis Haus
Zielgruppe
Einzelpersonen
Referent/in
Nicole Rixgens-Gaß
Preis
18,00 €