Über Aurum Cordis
„Aurum Cordis“ entstammt der lateinischen Sprache und heißt das „Gold des Herzens“. Dieser Name steht für Menschen, die aus einem Bewusstsein für sich selbst und aus der Fülle ihres Herzens handeln.
Diese Fülle trägt jeder Mensch in sich. Jedoch hat das Leben manchen gelehrt, dass es häufig besser ist, sie nicht zu zeigen, um sich nicht angreifbar zu machen. Darum wird dieser Schatz sorgsam gehütet und verborgen. Dennoch gilt, was Nelson Mandela 1994 in seiner berühmten Antrittsrede sagte: “Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.“ Das auf Angst gegründete Bemühen, sich nicht zu zeigen, ist ein stetiger Kampf gegen sich selbst, der auf Dauer krank, mutlos und traurig macht.
Darum bezeichnet „Aurum Cordis“ einen Ort des Ankommens und liebevollen Angenommenseins nach einer langen Zeit erlernter Selbstverneinung. Bei und mit Aurum Cordis entsteht der sichere Raum, der notwendig ist, um langsam die Seite zeigen und vielleicht auch erst an sich entdecken zu können, die zu kostbar war, als dass sie offen gelegt werden konnte.
Aurum Cordis wendet sich an Menschen, die nach einer langen Suche, vielleicht auch in einer Odyssee bei Ärzten oder Therapeuten, für sich erkannt haben, nur über die Arbeit an sich selbst in ihrem tiefsten Inneren jener Kompetenz begegnen zu können, die sie zuvor an so viele Experten delegiert hatten. So können sie selbst zum Schlüssel ihrer Gesundung werden.
Jene Kompetenz wieder zu sich zurück zu holen, bedeutet all die Qualitäten wieder zu eigenen zu machen, von denen ein Mensch in häufig verzweifelter Suche und Sehnsucht glaubte, sie nur über andere mit mehr Kenntnis erhalten und erfahren zu können. Damit können in höchstpersönlicher Unterschiedlichkeit so wichtige Begriffe wie beispielsweise Wissen über sich selbst, Achtung und Akzeptanz, Stärke, Kraft und Sicherheit, Trost und Vertrauen und vor allem und über allem Liebe gemeint sein.
„Arbeit an sich selbst“ ist ein anderer Ausdruck für den viel zitierten Inneren Pfad. Er führt den Wanderer ins eigene Herz: Zu mehr Bewusstsein für sich selbst, zu mehr Selbstverantwortung und Selbstannahme und damit zu einem Mehr an Selbstheilung.
Menschen, die auf diese Weise unterwegs sind zu sich selbst, entwickeln Standfestigkeit und Vertrauen. In ihnen wächst liebevoller Raum für ihre Mitmenschen, aber auch der Mut zu Klarheit und Standpunkt. Sie erkennen Versuche von Manipulation und haben die Kraft, ihnen Einhalt zu gebieten. Solche Menschen werden zu einem „mehr“ als all das, was das Leben von ihnen verlangt. Unsere so sehr um Orientierung ringende Gesellschaft braucht sie überall, in der Familie, in der Wirtschaft und Politik.
