Integrative Begleitung

Hochsensible Menschen haben ein reduziertes Reizfiltersystem, das sie sowohl von außen kommende Reize als auch Signale ihres Körpers viel früher, viel intensiver und viel länger wahrnehmen lässt als andere Menschen.

Hochsensible fühlen sehr deutlich, aus wie vielen unterschiedlichen Quellen ihre starke Wahrnehmungsfähigkeit gespeist wird. Sie spüren ihre eigene Komplexität, die sie kaum einem Behandler deutlich machen können. So beginnt eine lange Suche nach dem Arzt oder dem Psychotherapeuten, der die innere Vernetzung des Patienten erkennen und in seiner Therapie berücksichtigen kann. Es beginnt die Suche nach dem Behandler, dem man nicht nur fachlich vertrauen kann, sondern dem der Hochsensible sich auch in seiner ganzen Intensität zumuten möchte.

Aurum Cordis bietet den Schutz- und Entwicklungsraum, in dem Menschen, die hochsensibel sind, sicher sein können, sich zu der differenzierten Sprache ihres Körpers und ihrer Seele bekennen zu können.

Die integrative Begleitung von Aurum Cordis nimmt diese Sprache auf. Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch, dessen Ergebnisse im diagnostischen Team von Aurum Cordis beraten werden, werden den individuellen Bedürfnissen des Klienten entsprechend einzelne Module aus dem Aurum Cordis Netzwerk ganzheitlich arbeitender Ärzte, Therapeuten und Coaches zusammen gestellt.

Diese Module umfassen je nach Bedarf

• eine ganzheitliche medizinische Begleitung zur Gesundung und Unterstützung des feinen Wahrnehmungsinstrumentes der Hochsensibeln - des physischen Körpers,

• psychotherapeutische Verfahren zur Heilung der seelischen Wunden, die ein Leben gegen sich selbst schlägt,

• Anleitung zu Stille und Erdung im Rahmen von Meditation und Kontemplation, um dem starken inneren Navigator wieder Raum zu geben sowie

• Coaching für einen möglichen ersten Schritt bis hin zu einem neuen Lebensentwurf.

Die einzelnen Module werden innerhalb der integrativen Begleitung unterschiedlich gewichtet sein. In der Primärprävention hilft vielleicht Coaching eine Verhaltensänderung zu unterstützen, mit der einer Erkrankung vorgebeugt und das Potential der Hochsensibilität besser genutzt werden kann.

Ist es schon schon zu psychosomatischen Beschwerden gekommen, können diese im Rahmen der Sekundärprävention mithilfe achtsamer psychotherapeutischer Verfahren und einem sorgfältig abgestimmten medizinischen Einsatz gelindert werden.

In der Tertiärprävention wird der Schwerpunkt zunächst eindeutig im medizinischen Bereich liegen, der durch geeignete psychotherapeutische Verfahren unterstützt wird. Je nach Heilungsfortschritt wird sich dann der medizinische Bereich reduzieren und Meditation und Kontemplation zur Stabilisierung sowie Coaching für einen neuen Weg werden an Raum gewinnen.

Es entspricht der Selbstverantwortung des Patienten oder Klienten, seinen Weg mit seinen Begleitern in einem achtsamen Dialog immer wieder zu überdenken und abzustimmen. Dafür werden von vornherein in festen Abständen Reflektionsschleifen während der Behandlung eingeplant.

Die Kosten für diese Art der Begleitung richten sich nach dem Maß an Individualität, das der Patient oder Klient für sich wünscht. Es ist möglich, diesen Weg ganz für sich zu gehen. Es kann aber genauso hilfreich sein, sich in therapeutischen Prozessen mit anderen Menschen in Gruppenprozessen auszutauschen. Ein solcher Austausch macht es möglich, aneinander zu wachsen und vielleicht in weiterer Verbindung zu bleiben, um auch sich auch später gegenseitig zu unterstützen.

Die integrative Begleitung ist ein Angebot, das sich an Menschen jeden Alters richtet.